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FC weist Verfolger deutlich in die Schranken

Freitag, 4. September 2026 · 19:00 UhrBZL Oberbayern Süd, 8. Spieltag

Spielbericht vom 16. September 2026

Der Spielbericht wird präsentiert von:

    Der FC Penzberg hat in der Bezirksliga den SV Waldeck-Obermenzing deutlich besiegt. Trainer Hannes Franz sah „ein richtig gutes Spiel von uns“.

    Text und Bild: Rabuser

    Die Pirsch Richtung Tabellenspitze nimmt eine ungebrochene Fortsetzung. Durch einen dominant eingefahrenen 4:0-Erfolg über den SV Waldeck/Obermenzing distanziert der FC Penzberg nicht nur den bis dato hartnäckigsten Verfolger des Spitzenduos, sondern mit Ausnahme des TSV Moorenweis auch die gesamte restliche Bezirksliga Süd deutlich.

    Unterschied im Vergleich zweier spielstarker Mannschaften waren Qualität im Sturm und Produktivität im Abschluss. Hannes Franz sah ein „richtig gutes Spiel von uns“. Penzberg trat als Mannschaft ohne Leistungsgefälle auf. „Durch die Bank eine gute Leistung“, quittierte der FC-Coach den überaus gefälligen Vortrag seiner Eleven.

    Die Münchner waren dabei keineswegs so viel schlechter, wie es das Resultat suggeriert. Sie hatten aber einige Problemfelder, die auf der anderen Seite nicht auftraten. Beispielsweise Torwart Patrick Koller, der sich immer wieder mal eine Schote leistete. Sei es der Versuch eines Befreiungsschlages, der zum Eckball für den FC führte; in erster Linie aber bei zwei verwegenen Ausflügen über die Grenzlinie seines Strafraums hinaus. Beim ersten Mal ging danach Murat Ersoy zu Boden. Der Unparteiische zögerte, entschied dann auf Abstoß. Ein Kontakt war nicht zu vernehmen, aber Ersoy kam vor dem vermeintlichen Schieber ins leere Tor ins Trudeln. Kollers zweiter Abstecher ins Mittelfeld mutierte zum Service für Sandro Porta. Dessen Versuch konnte SV-Kapitän Hüseyin Ceker zwar vor der Linie aufhalten, doch hätte Porta mit etwas mehr Ruhe auch querlegen können.

    Nach gefälliger Startsequenz hatten die Penzbeger zunächst ihre liebe Mühe mit den technisch versierten Obermenzingern. „Mit dem Kunstrasen tun wir ihnen natürlich einen Gefallen.“ Doch ohne Flutlicht gibt es eben kein Abendspiel auf Rasen. Funktionierte aber auch auf dem schattigen Teil des Nonnenwaldstadions alles ganz ordentlich. Nach einem öffnenden Ball aus der eigenen Hälfte, warf Porta seinen Geschwindigkeitsvorteil in die Waagschale, ehe er auf den freistehenden Maximilian Berwein ablegte – 1:0. Ein knapper Pausenstand, der so nicht lange Bestand hatte. Nach Balleroberung ging es über Berwein zu Samir Neziri, dessen Flachschuss saß. Als Neziri dann nach Portas Vorlage den Doppelpack schnürte, keimte Volksfeststimmung auf. Weit ist es zur Berghalde ja ohnehin nicht. Und als das „ia-ia-ia-hoooo“ aus den Lautsprechern düdelte, schwangen Neziris Arme im Takt mit.

    Den Schlusspunkt zum 4:0 setzte der eingewechselte Patrick Ochsenkopf mit einem Abstauber nach feiner Kombination über Sinan Grgic. Waldeck steckte nie auf, erspielte sich aber keine Hochkaräter. In Ermangelung eines Stoßstürmers, aber auch weil der FC laut Franz „extrem gut in der Defensive gearbeitet habe.“ Ein Fachbereich, der laut Studien hauptverantwortlich für das Erlangen von Meisterschaften ist.