FC siegt klar gegen TUS II

Spielbericht vom 2. September 2026
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Der Aufsteiger kassierte beim Titelaspiranten eine deutliche Niederlage. Torhüter Lukas Günther parierte in der ersten Minute noch einen Elfmeter.
Foto: Rabuser; Text: Stalleinb
Das Ergebnis klingt standesgemäß und entspricht den Erwartungen, wenn der Gastgeber mit Ambitionen für höhere Aufgaben den Aufsteiger empfängt. „Es fühlt sich kacke an, 1:5 zu verlieren. Aber das können wir einordnen“, nahm Lukas Haustein die 1:5-Niederlage seines TuS Geretsried II beim FC Penzberg gelassen. „Wir haben alles probiert, aber gegen einen Gegner mit dieser Spielstärke und dieser individuellen Klasse hat es nicht gereicht.“
TuS hat Chance zur Führung
Schon in der ersten Minute gab es den ersten Aufreger: TuS-Torhüter Lukas Günther kam bei einem langen Ball über die Kette einen Tick zu spät, Elfmeter für Penzberg. Aber Günther parierte den Strafstoß von Dominik Bacher, der trat den Nachschuss übers Tor. In der Folgezeit hatte Günther mehrfach Gelegenheit, sich auszuzeichnen. Auf der Gegenseite stand nach einer guten Viertelstunde Danil Ozkan nach Vorarbeit von Marc Thiess und Maxi Lechner frei vor FC-Keeper Benedikt Zeisel, schoss den Ball aber übers Tor. „Es wäre interessant zu wissen, was passiert wäre, wenn wir in Führung gegangen wären“, orakelte TuS-Coach Haustein, der einräumte: „Penzberg hätte da längst führen müssen, sie haben offensiv viel geboten.“
Nach 0:2-Rückstand die stärkste Phase
Der Bann gebrochen wurde von den Hausherren dann in der 26. Minute. Tino Reich setzte auf der rechten Seite Maximilian Berwein in Szene, der zum 1:0 für Penzberg einschob. Zwei, drei gute Gelegenheiten später legte Bacher eine Hereingabe mit der Brust auf Sinan Grgic ab, der auf 2:0 für den FC stellte. „Danach hatten wir komischerweise unsere beste Phase“, so Haustein. Aber sowohl Luis Plato (43.) wie auch Marc Thiess (45.) scheiterten am glänzend reagierenden FC-Schlussmann Zeisel.
Spiel mit versöhnlichem Abschluss
Sechs Minuten nach Wiederbeginn war die Partie dann endgültig entschieden: Nach Reich und Marco Hiry hatte Berwein am zweiten Pfosten keine Mühe, auf 3:0 zu stellen. Mit einem Doppelpack schraubte Bacher das Ergebnis in die Höhe: Nach Querpass von Berwein schob der FC-Torjäger zum 4:0 (59.) ein, per (diesmal sicher verwandeltem) Elfmeter traf er zum 5:0. Den Schlusspunkt unter eine einseitige Partie setzte Geretsried in Person von Thomas Schnaderbeck, der wegen eines längeren Auslandsaufenthalts den Rest der Hinrunde versäumt: Nach einem perfekten Pass in die Tiefe von Maximilian Lex legte Lechner quer zu Schnaderbeck, der unbedrängt zum 1:5 einschob. „Da haben seine Mitspieler ihm zum Schluss nochmal ein Geschenk gemacht“, sagte Haustein mit Lächeln im Gesicht. Sein Fazit zum Spiel fiel eindeutig aus: „Penzberg war einfach zu gut.“


