FC rehabilitiert sich mit Heimsieg

Spielbericht vom 12. August 2026
Der Spielbericht wird präsentiert von:
Der FC Penzberg dominierte über weite Strecken die Bezirksliga-Partie zu Hause gegen den SC Oberweikertshofen. Die Entscheidung fiel dennoch spät.
Zu Hause bleibt die Weste blütenweiß. Gegen den SC Oberweikertshofen zeigt der FC Penzberg eine über weite Strecken völlig kritikfreie Leistung. Eine nicht ganz optimale Chancenverwertung verlagerte die endgültige Entscheidung zu Gunsten der Platzherren weit nach hinten an das Ende der Bezirksliga-Partie. Vom Schlendrian der beiden jüngsten Partien in Liga und Pokal war gleichwohl nichts mehr zu erkennen. „War schon sehr einseitig“, brachte Trainer Hannes Franz den Spielverlauf beim 3:0 auf einen einfachen Nenner.
Zuvorderst im ersten Abschnitt sei seine Elf „sehr dominant“ aufgetreten. Einziger Schönheitsfehler: Auf der Anzeigetafel des Nonnenwaldstadions blinkte lediglich ein mattes 1:0 auf. „Wir müssen viel früher für klare Verhältnisse sorgen“, stellte der 31-Jährige klar. So verdaddelte Partick Ochsenkopf ein Zuspiel von Maxi Berwein frei vor SCO-Keeper Elias Reiner, weil der erste Kontakt nicht optimal, Reinert dafür außerordentlich entschlossen und mutig war. Mit dem Pausenpfiff scheiterte dann noch Dominik Bacher an Reinert, ehe er im Nachfassen aus ungünstigem Winkel den Pfosten anvisierte. So blieb es beim Treffer von Berwein, einem strammen Schuss aus rund 20 Metern Torentfernung.
Ob bei Berwein neben dessen Torinstinkt alsbald noch ein anderes Thema aufploppt, bleibt abzuwarten. Im Zuge des ersten Heimspiels des TSV 1860 München gegen den FC Augsburg II war aus mehreren Quellen zu vernehmen, dass beim Kultverein aus Giesing nach dem Zwangsabstieg in die Regionalliga auf der Suche nach weiterem Personal wohl auch die Telefonnummer des Oberauers hinterlegt ist. Franz konnte und wollte diese Gerüchteküche nicht betreten, zuckte nur mit den Schultern. Wäre fraglos eine Hiobsbotschaft für den FC, und damit dann die zweite in kurzer Abfolge. Fällt doch nunmehr mit Florian Langenegger eine weitere Stammkraft über Wochen aus. Dem Abwehrallrounder rissen beim Spiel am Samstag die Außenbänder im Knöchel. Nach Langeneggers Herausnahme beschlich den Coach temporär ein weniger optimistisches Gefühl. Wenngleich die Gäste allenfalls bei Standards Tornähe herzustellen vermochten. „Kann aber immer mal einer reinfallen“, merkt Franz an.
Doch die neu formierte Defensive um Paul Parisot, Marco Hiry und Moritz Schwarz riegelte sämtliche Zufahrtswege in Richtung des Arbeitsplatzes von Torwart Benedikt Zeisel hermetisch ab. Neben Parisot üben seit Beginn der Vorbereitung weitere A-Jugendliche regelmäßig im Kreis der ersten Mannschaft mit – wie Moritz Paulke und Matteo Costabile. Letzterer ist seit Samstag in den Torstatistiken vermerkt. Nach einem Eckball stand Costabile am Fünfer goldrichtig und machte mit seinem 2:0 alles klar. „Er bringt viel mit, ist eine gute Alternative“, sagte der FC-Coach über den 18-Jährigen. Den Schlusspunkt setzte ein Altbekannter: Bacher versenkte einen direkt geschossenen Freistoß zum 3:0 in den Torwinkel.


