FC siegt und siegt und siegt

Spielbericht vom 7. Mai 2026
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Der FC Penzberg trotzt den Personalsorgen und siegt gegen den TSV Gilching/Argelsried. Sogar Trainer Maximilian Bauer stand auf dem Platz.
Der FC siegte locker und lässig beim TSV Gilching/Argelsried mit 3:0, bleibt damit auch im vierten Spiel nacheinander stringent auf der Siegerstraße. Angesichts der beiden restlichen Saisonspiele gegen Geiselbullach und Wolfratshausen scheint die FC-Elf fest entschlossen, ihren Trainer Maximilian Bauer mit einer stattlichen Siegesserie zu verabschieden. „Wäre schon, wenn wir jetzt nochmals sechs Zähler holen“, merkte Bauer mit hoffnungsschwangerem Unterton an. Tritt sein Wunsch ein, verdeutlicht er automatisch auch die Krux des FC in dieser Saison. „Es war einfach unglücklich, wir müssten eigentlich ein oder zwei Nummern weiter oben stehen. Das wird jetzt immer wieder klar“, sieht Bauer in den unaufhörlichen Erfolgen ein Indiz für die hinreichende Substanz im Kader. Ein neuerlicher Versuch in Richtung Landesliga ab dem kommenden Spätjuli gilt als sicher.
In Gilching musste Bauer höchstselbst als Spieler ran. Nämlich nach 25 Minuten, als Murat Ersoy mit Griff an die Muskulatur abwinkte. Die restliche Reservebank bestand aus Alex Jobst, bei dem ein Einsatz einem Gesundheitsrisiko gleichgekommen wäre, Tormann Simon Voß, der in den Schlussminuten im Leiberl von Dominik Bacher den Mittelstürmer mimen durfte, und – nein, kein Scherz – Josef Siegert. Wie ernsthaft dieser Eintrag war, illustrierte die Tatsache, dass der 58-Jährige zu keiner Zeit die Dienstkleidung eines Fußballers am Leib trug.
Wie dem auch sei: Penzberg schlug den Rangdritten, weil es sich im ersten Abschnitt zweimal fein in veritable Abschlussposition kombinierte. Florian Langenegger versenkte den ersten der beiden Vorstöße, Augenblicke vor der Pause tat es ihm Ugurkan Verep gleich. Bauer agierte im halbrechten Mittelfeld, Fatih Kocyigit dagegen auf lange nicht mehr wahrgenommener Offensivposition. Mit dem Mehrwert des Treffers zum 3:0, bei dem Jonas Kirschner den Ball in die Schnittstelle zu Denis Grgic chipte, und selbiger mit listiger Hackenablage den Weg für Kocyigit freimachte.


