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Klare Heimniederlage gegen Planegg

Samstag, 11. April 2026 · 14:30 UhrBZL Oberbayern Süd, 25. Spieltag

Spielbericht vom 14. April 2026

Der Spielbericht wird präsentiert von:

    Partie früh entschieden: Penzberg verliert gegen Planegg

     

    Bild und Text: Rabuser

     

    Der FC Penzberg verliert gegen Planegg-Krailling mit 0:3. Alle Tore fielen bereits in den ersten 18 Minuten der Partie.

    Allmählich macht sich in Penzberg die Enttäuschung über eine schlussendlich verpatzte Saison breit. Natürlich darf ein Fußballspiel gegen einen besser platzierten Aufstiegsaspiranten in der Bezirksliga Süd verloren werden. Doch wirft zum zweiten Mal in Folge die Art und Weise Fragen auf, wie sich der FC Penzberg in einzelnen Phasen der Partie seinem Gegner unterwirft. Bereits in der Vorwoche sorgte das Team von Max Bauer bei seinen Fans für sorgenvolle Blicke ob der kolossal fahrigen Leistung im zweiten Spielabschnitt. Gegen den SV Planegg-Krailling zeigte sich eine ähnliche Problematik unmittelbar nach dem Anpfiff. Lassen die FC-Kicker die restlichen Partien der Saison nur noch so vor sich hinplätschern? „Es mag so aussehen“, räumt Coach Bauer ein. „Aber es spiegelt nicht das wider, was wir besprechen und uns vornehmen.“

    Anfangsminuten in „Schockstarre“

    Für ein Qualitäts-Ensemble wie den FC ist es fürwahr kein Ritterschlag, wenn der Endstand zugunsten der Gäste bereits nach 18 Spielminuten in Stein gemeißelt ist. Doch so stellte sich die Sache am Samstag dar. „Bis zum 0:3 waren wir in einer Schockstarre“, musste Bauer zugeben. Ein komplett verschlafener Start zeigte: Dem FC fehlte die Bereitschaft für diese Aufgabe. „Alles andere glaubt dir ja auch keiner.“ Für Bauer eine unangenehme Situation. Sechs Wochen, ehe er den Nonnenwald als Verantwortlicher verlässt, scheint auch seine Mannschaft von jeglicher Ambition verlassen.

    So zumindest könnte man nach dem Eckball-Gegentor nach zweieinhalb Minuten vermuten. „Kann passieren“, weiß Bauer um die individuelle Klasse im Kader der Würmtaler. Geschenke sollte man dem gegnerischen Team aber besser nicht auf dem Silbertablett servieren. Beim 0:2 verließ der Ball viel zu spät den Fuß von Benedikt Zeisel, womit nunmehr auch der ansonsten tadellose Schlussmann sein Trauma in der Tasche hat. Wenig später, nach einem unpräzisen Rückpass von Marco Hiry zu Alexander Jobst, war das Vollfiasko perfekt. „Macht natürlich keiner absichtlich, passiert aber gleich zweimal hintereinander“, hält Bauer fest. Mit fatalen Konsequenzen: „Damit war das Spiel natürlich entschieden.“

    Verbal klappte das Einschwören zur Pause noch recht passabel. Die Praxis aber sah einen vergebenen Hochkaräter von Denis Grgic, sowie einen vergebenen Foulelfmeter von Florian Langenegger nach Vergehen an Ugurkan Verep. Seine Elf hätte nach dem Seitenwechsel „ein ganz anderes Gesicht“ gezeigt. Doch die zuvor erlittenen Schrammen waren irreversibel. „So haben wir halt auch nur 0:0 gespielt“, kommentiert Bauer die zweite Hälfte.