Verdiente Niederlage in Waldeck

Spielbericht vom 14. April 2026
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Von vorn bis hinten zu wenig“: FC Penzberg kassiert eine bittere Niederlage beim SV Waldeck
Bild und Text: RabuserNach der Halbzeit brach die Leistung des FC Penzberg komplett ein. Am Ende gab es eine Niederlage beim SV Waldeck-Obermenzing.
Die Art und Weise, wie sich der FC nach knapper Pausenführung vom SV Waldeck mit 2:4 hat abfieseln lassen, hat Furchen hinterlassen. Siegert wird der Mannschaft erst während der kommenden Trainingswoche die Meinung geigen. Dann wird die Ansprache mutmaßlich zwei Jota weniger emotional ausfallen, an Deutlichkeit dennoch nichts missen lassen. Präventiv stellte der 58-Jährige in seiner Funktion als Sportlicher Leiter schon mal rhetorisch die Frage, wen man von der aktuellen Belegschaft für die kommende Spielzeit behalten wolle. Der Auftritt vom Sonntag alleinig bewertet, wäre kein valider Gradmesser. Denn dann würde es mit Ausnahme von Tormann Benedikt Zeisel ziemlich mau ausschauen. Penzbergs Fußballteam präsentierte sich grundlos fern von Anspruch und Leistungsvermögen. Insbesondere die zweite Halbzeit wirft Fragen auf.
Den frühen Rückstand nach Pfostenschuss und Abstauber, glich Dennis Grgic per Kopf aus. Alle Funktionen waren online, und nach einem Eckball und einer Kopfballablage, stand es plötzlich 2:1. Freilich hätte dieser Treffer niemals zählen dürfen, weil Alex Jobst im Rückwärtsgang den SV-Keeper dergestalt beeinträchtigte, dass der samt Ball über die Torlinie fiel. „Das haben wir so ein bisserl geschenkt bekommen“, bekannte Bauer. Was sich danach auf dem Kunstrasenplatz abspielte, sei von seiner Elf „gar nichts“, respektive „von vorn bis hinten zu wenig“ gewesen. Ebenso blieben Impulse seitens der eingewechselten Akteure aus. „War einfach zum Vergessen“, stellt Bauer klar.
Nahezu widerstandslos ließen sich die Gäste bei den drei Treffern der Menzinger übertölpeln. Schlimmer noch: Die Torerfolge wirkten ob des mangelnden Interesses auf FC-Seite auch noch richtig ausdrucksstark. Dass seine Kicker die nunmehr bedeutungslose Restsaison werden austrudeln lassen, glaubt Bauer (noch) nicht. Der zugehörige Beweis wird am kommenden Samstag gegen den Tabellenzweiten Planegg zu erbringen sein


