Schlitzohr Samir Neziri

Dank Schlitzohr Samir Neziri: Penzberg schlägt Bad Heilbrunn
Spielbericht vom 19. August 2025
Der Spielbericht wird präsentiert von:
Der 1. FC Penzberg gewinnt gegen Bad Heilbrunn etwas glücklich. Das Tor des Tages fiel dabei schon sehr früh in der Partie.
Penzberg – Unbeeindruckt von den sportgerichtlichen Unwägbarkeiten im Hintergrund (ein Punktverlust steht im Raum), zieht der 1. FC Penzberg weiter an der Tabellenspitze der Bezirksliga seine Bahnen. Zwar stand der 1:0-Erfolg über den SV Bad Heilbrunn auf wackeligen Beinen, doch verwies Trainer Max Bauer auf das Qualitätsmerkmal der wenigen Gegentore. Zum dritten Mal in Serie musste Tormann Benedikt Zeisel nicht hinter sich greifen. Ein starkes Fundament für die kommenden Wochen, in denen der FC die Klinge mit vermeintlichen Mitfavoriten kreuzt.
Penzberg setzt positiven Trend fort
Ersoy rettet auf der Torlinie
Das blieb den Gästen freilich nicht verborgen. Immer öfter wagten sie sich mit immer mehr Spielern in die Offensive. Sebastian Ammer scheiterte knapp, während Nikolaus Pföderls Versuch aus spitzem Winkel in einem Eckball mündete. Nach der Pause mutierte der Vortrag der FC-Kicker schier zur Groteske. Kaum einmal wagten sich die Penzberger noch gezielt nach vorne.
Denis Grgic versuchte nach seiner Hereinnahme die SV-Abwehrspieler zu beschäftigen. Doch immer mehr wogte die Partie in Richtung der Gäste. „Wir machen Heilbrunn nur durch unsere Themen stark“, bemängelte Bauer. Er betont aber auch, dass ihm ein Sieg „Schwarz auf Weiß“ lieber sei, als ein 1:1 trotz wunderschönen Spiels. Dazu aber wäre es beinahe gekommen. Anton Krinner steckte auf Dominik Hoch durch, dessen Querablage Tom Pföderl aus dem Rückraum direkt und wuchtig aufs Tor beförderte. Zeisel war schon geschlagen, aber dann kam Murat Ersoy des Weges und rettete per Kopf auf der Torlinie. Ein zweites Mal mussten die Penzberger den Atem anhalten: Krinners Treffer in der Nachspielzeit wurde aber wegen Abseits kassiert. Erst dann war der dritte Saisonerfolg in trockenen Tüchern.
Quelle: Oliver Rabusa