FC spiegt spektakulär beim MTV

Spielbericht vom 21. April 2026
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Der FC Penzberg dreht das Spiel spät. Joker Sinan Grgic trifft zum umjubelten Siegtreffer für die Gäste beim MTV München.
FC Penzberg gerät wieder früh in Rückstand
Zunächst durften sich die Penzberger aber – wie viele andere Mitstreiter in der Liga – erst einmal mit dem Nebenplatz auf der MTV-Sportanlage anfreunden. „Da wirst du absolut daran erinnert, dass wir im unteren Amateurbereich spielen“, merkte Bauer lakonisch an. „Aber der Gegner muss da ja auch spielen“, wollte der FC-Coach keineswegs präventiv zum Alibi greifen. Zumal auch etwas anderes nicht nach Wunsch funktionierte: das Vorhaben, nicht erneut früh in Rückstand zu geraten. „Hat leider nicht geklappt.“ Bei einem Eckball der Münchner seien Entstehung und Gegenwehr „etwas sorglos“ gewesen. Chancen hatten freilich auch die Gäste. Allen voran Julian Popp, der den Schlussmann bereits überlaufen hatte, dann aus der Bewegung heraus aber das leere Tor knapp verfehlte. Popp war es dann allerdings auch, der Samir Neziri mit einem Lupfer über die Abwehr bediente, und so den Ausgleich initiierte.
Zum Jubeln blieb gleichwohl keine Zeit, denn die Münchner schlugen vom Anstoß weg zurück. „Das ist bitter, wenn du im nächsten Atemzug schon wieder zurückliegst“, erkannte Bauer „eine kleine Backpfeife“ für sein Team. Doch das änderte sich im zweiten Abschnitt nach kurzer Anlaufzeit. Weil man zur Pause feststellte, dass es zwar „ein ekliges Spiel“ sei, man aber „nicht schon wieder“ verlieren wollte. Ugurkan Verep war nach Kopfballverlängerung von Dominik Bacher das 2:2 gestattet. Als der FC noch einmal fahrig klärte, schlugen die Münchner ein weiteres Mal zu. Bauer brachte frische Kräfte und erwischte mit Sinan Grgic den späteren Matchwinner. „Das freut mich für ihn, weil er heuer eine Rolle hat, die keinem Fußballer schmecken kann“, so der Trainer über den Edeljoker. Erst bereitete Grgic das 3:3 vor, das Bacher im zweiten Anlauf markierte. Dann schlug er in der Nachspielzeit höchstpersönlich zu. Bei einer Hereingabe von Neziri bekam Grgic am kurzen Pfosten den Fuß in die Flugbahn, wodurch der Ball zum 4:3-Siegtreffer in die kurze Ecke flutschte.


