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FC siegt bei Futsal Zugspitzfinale

Artikel vom 7. Januar 2026

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    Penzberg überragt bei Zugspitz-Endrunde – Hiry benennt „Ausnahmespieler“

    Futsal-Endrunde im Zugspitzkreis

    Der TSV Peiting scheidet nach der Vorrunde aus. Habach beißt sich im Halbfinale die Zähne aus, während Penzberg beim Futsal-Turnier überragt.

    Mit völlig unterschiedlichen Resultaten und auch Gefühlswelten endet die Futsal-Endrunde im Zugspitzkreis für die drei Teilnehmer aus dem Landkreis Weilheim-Schongau. Während der TSV Peiting relativ sang- und klanglos nach der Vorrunde ausscheidet, schafft es der ASV Habach mit gefälligen Leistungen in die Vorschlussrunde. Überstrahlt wurde das Turnier am Penzberger Familienbad vom Sieg des Lokalmatadoren. Für den FC Penzberg geht es am kommenden Samstag in Manching um den Titel im Bezirk Oberbayern. Flankiert vom Finalgegner FC Deisenhofen, aber auch dem TSV Murnau, der Nutznießer einer organisatorischen Änderung war.

    300 Euro für den Turniersieger

    Mit einer Pappkrone stand Hiry bei Kreispielleiter Heinz Eckl und Lotto-Bayern-Bezirksleiter Michael Vivell, um den Scheck für den ersten Platz entgegenzunehmen. 300 Euro wandern in die Vereinskasse. Zuvor warb Hiry via Hallenmikrofon für seine Mannschaft. „Ich weiß, dass der FC nicht überall so super-beliebt ist, aber das ist ein richtig geiler Haufen.“ Dafür gab es Applaus von allen Seiten. Den hatten sich die Penzberger auf sportlicher Ebene ohnedies verdient.

    Ungeschlagen ging es durch die Vorrunde, gefolgt von zwei knappen Erfolgen in der Endphase mit Semifinale und Finale. Gegen die Habacher hätte es auch schiefgehen können. „Eigentlich souverän, aber am Ende zittern wir – das ist so unsere DNA“, kommentierte Hiry den 3:0-Sieg im Halbfinale. Im Endspiel drehten Ugurkan Verep und Gastspieler David Luksch mit ihren Toren den Deisenhofener Führungstreffer von Jonas Herrmann zu einem 2:1-Sieg.

     „Nach dem ersten Schwächemoment noch einmal hochgefahren“, bilanzierte der Spielertrainer. Neben Luksch entpuppte sich Michael Loroff im Tor als sicherer Rückhalt. Noch auffälliger war Alen Patak, der notorische Hallenspezialist. „Er war heute der Ausnahmespieler“, betonte Hiry. Dass die FC-Kombo jetzt richtig Bock auf die nächste Runde hat, steht außer Frage. „Zwei Jahre haben sie uns in Manching nicht gesehen. Wir sind eher die Underdogs, wollen aber etwas reißen.“

     Zunächst sah es auch beim ASV Habach aus, als wäre mehr drin als das Überstehen der Gruppenphase. Zwei Auftaktsiege ohne Gegentor nährten die Aussichten auf den zweiten Rang hinter den versierten Deisenhofenern. Plötzlich aber der Bruch – mit dem 2:3 gegen Peiting. „Wir kommen richtig gut rein, dann war es aber in den Köpfen, dass ein Unentschieden schon reichen würde“, sagte Trainer Michael Schmid. Dass man dennoch ein Halbfinale bestreiten durfte, war aus Sicht von Schmid „dann schon ein wenig glücklich.“ Die Tordifferenz gab im Vergleich mit dem TSV Althegnenberg den Ausschlag zu Gunsten des ASV.

    Als Kreisspielleiter Eckl nach der Vorrunde kundtat, dass wegen der unerwartet ausgefallenen Qualifikation im Kreis Inn/Salzach nunmehr auch der Drittplatzierte des Wettbewerbs weiterkommen würde, tat sich für den Kreisligisten eine veritable Chance auf. Doch so ehrlich muss man sein: Das prognostizierte Spitzentrio war eine Klasse für sich, spielte in einer komplett anderen Gewichtsklasse. Während bei Habach die Kräfte schwanden, fand der TSV Murnau zu frischer Motivation und überrollte den ASV wie eine Feuerwalze. 0:7 hieß es am Ende. „Du merkst, dass bei uns einige Spieler lange Zeit gar nichts gemacht haben“, so Schmid. „Murnau aber spielt fast nur mit 2005er-Jahrgängen und ist topfit.“ Schmid war insgesamt zufrieden mit dem Auftritt seiner Mannen.

    Drei Partien ohne Torerfolg

    Bei Thomas Fischer, Trainer des Kreisligisten TSV Peiting, verriet die Mimik indes etwas anderes. Durch den krankheitsbedingten Ausfall von Christoph Eberle und Christoph Enzmann bröckelten zwei komplette Blöcke und die guten Vorzeichen gleichermaßen. Belegt wurde das durch drei Partien ohne Torerfolg. In der Gruppe B stand so nur der letzte Platz zu Buche.

    Im Spiel gegen den SV Fuchstal, das mit 0:1 verloren ging, wurde dann auch noch mehrfach und ewig diskutiert. Wegen aus Sicht von Fischer zu milde sanktionierter Zugriffe bei Alleingängen von TSV-Kickern. Aber auch wegen der Hinausstellung für Florian Meier, die mitunter auf einem wenige Zentimeter zu weit von der Seitenline ausgeführten Einschuss fußte. „Da ist eines zum anderen gekommen“, bedauert Fischer. „Aber insgesamt war es nicht gut genug von uns.“

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    Oliver RabuserAutor