Unglückliche Niederlagen beim Futsal Doppelheimspieltag dahoam

Penzberg – Keine vorzeitige Weihnachtsbescherung gab es für die Futsal-Mannschaft des FC Penzberg. Der Regionalliga-Aufsteiger blieb beim Doppeleinsatz in der heimischen Wellenbadhalle ohne Punkte. Durch die Niederlagen gegen den SV Pars Neu-Isenburg (10:13) und den TSV Weilimdorf (5:7) rutschte die Mannschaft um das Spielertrainerduo Maximilian Kalus und Marco Hiry im Zehnerfeld auf Abstiegsplatz acht ab. „Wir haben nach beiden Spielen wieder viele Komplimente bekommen, nur damit halten wir die Liga nicht“, bedauerte Kalus die doppelte Nullnummer vor jeweils 150 Zuschauern. Für Kalus selbst war das Ganze noch aus anderer Sicht sehr schmerzhaft. Gegen Neu-Isenburg zog er sich eine schwere Schulterprellung zu, was ihn in der zweiten Partie gegen den deutschen Meister und Regionalliga-Tabellenführer Weilimdorf zum Zuschauen verdammte.

„Gegen Pars war es ein super Spiel von beiden Teams mit dem glücklicheren Ende für die Gäste“, urteilte Kalus. Die Hessen aus Neu-Isenburg legten zu Beginn stets vor. Fazlican Verep (6.), Samir Neziri (8.), Mustafa Menzil (11.) und zweimal Maximilian Feigl (10., 14.), der sein erstes Spiel für den FCP bestritt, machten aus einem zwischenzeitlichen Zwei-Tore-Rückstand eine 5:4-Führung. Nach dem Ausgleich der Gäste sorgte Neziri (17.) für einen kleinen Vorsprung der Hausherren zum Seitenwechsel, die nach der Pause durch Tore von Kalus (28.) und Hiry (29.) weiter vorn blieben. „Dann war für ein paar Minuten unsere Rückwärtsbewegung sehr schlecht“, bemängelte Kalus. Die Folge waren fünf Tore in Folge für die Hessen, die damit entscheidend auf 12:8 (35.) davongezogen waren. Menzil und Neziri (beide 39.) gelang danach nur noch Ergebniskosmetik.

Einen Tag später gegen die favorisierten Schwaben aus dem Stuttgarter Stadtteil Weilimdorf legten die Hausherren furios los. Christos Tsigourios (2.), Hiry (14.), Neziri (16.) und Samir Azizi (20.) schossen die Penzberger bis zur Halbzeit mit 4:2 in Front. „Wir hatten das nötige Glück und haben aber auch super gespielt“, freute sich Kalus auf der Bank. Nach dem Anschlusstreffer von Weilimdorf nach dem Wechsel ließ der FC eine dicke Möglichkeit zum 5:3 aus. Im Gegenzug glichen die Gäste aus. Innerhalb von fünf Minuten lagen die Gastgeber nach zwei weiteren Treffern mit 4:6 hinten. Die Penzberger versuchten in der Schlussphase, mit fliegendem Torhüter und einem Powerplay wie im Eishockey die Partie noch zu drehen. „Da hat die ganze Halle Stimmung gemacht“, berichtete Kalus. Allerdings gelang den Hausherren die Wende nicht mehr. Sandu Poplacean schaffte lediglich noch den Anschlusstreffer zum 5:6 (38.). Mit dem siebten Tor in der Schlussminute brachte Weilimdorf den Sieg dann aber unter Dach und Fach.

Jetzt geht’s für die Penzberger erst einmal in die Weihnachtspause. Ihre nächste Partie tragen sie am Samstag, 11. Januar 2020, beim SSV Jahn Regensburg aus.  

By |2019-12-20T13:42:37+02:00Dezember 20th, 2019|1.Mannschaft, Senioren|0 Comments

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