Penzberg bejubelt zweiten Aufstieg in Folge

1. FC Penzberg – Mit einem lauten Zischen flog die kleine Rakete am Sonntagnachmittag hinauf in den Himmel. Und unten jubelte der 1. FC Penzberg, der erst in der vergangenen Saison aus der A-Klasse aufgestiegen war, in seinen Meister-Shirts. Geschafft, Titel und erneuter Aufstieg waren nach dem 2:0-Sieg in Oberhausen sicher. Da wurde Sekt gespritzt, da lagen sich Spieler und Fans in den Armen. Der Ärger zuvor war verflogen.

Denn die zweite Halbzeit des Duells war geprägt von vielen Fouls, Gemecker, Geschrei und auch von Karten. Zuerst hatte Schiedsrichter Max Grall nach einem Foul Maximilian Heringer mit Gelb-Rot des Platzes verwiesen (70.) – eine harte Entscheidung. Und er griff zwei weitere Male mit strenger Hand durch: Oberhausens Stefan Kreitmair (90.) und Penzbergs Rene Zuldt (90.+4.) mussten für unsportliches Verhalten ebenfalls frühzeitig das Feld verlassen.

Zugegeben, es wurde auch Fußball gespielt. In Halbzeit eins war Penzberg drückend überlegen. Oberhausen agierte zu defensiv, stand hinten drin – und die Gäste kombinierten sich durch die Reihen. Mit Erfolg – nach 14 Minuten ging Penzberg durch Denny Krämer in Führung. Der FC versuchte es weiter, hatte einige Chancen, brachte aber erst einmal nichts Zählbares zustande. Nach 34 Minuten kam erstmals Oberhausen gefährlich vors Tor. Christian Grundhuber zog aus 17 Metern ab – Penzbergs Torwart Sebastian Steckermaier hielt.

Nach der Pause wirkte Oberhausen deutlich motivierter, Penzberg hingegen verunsichert. „Da ist die Mannschaft doch noch nervös geworden“, gab der sportliche Leiter Sepp Siegert zu, der den im Urlaub weilenden Trainer Andreas Brunner vertrat. „Wir haben das noch gut gemacht“, stellte Oberhausens Coach Florian Heringer fest. „Ein Unentschieden war drin.“ Denn Oberhausens Dominik Reindl hatte gleich zu Beginn der zweiten Halbzeit zwei Großchancen: Erst scheiterte er an Penzbergs Torwart (49.), dann knallte sein Schuss aus der Drehung an den Pfosten (53.). Glück für den FC, der ebenfalls weiter nach vorn drängte. In der 56. Minute wehrte Oberhausens Schlussmann Sebastian Attenberger mit einer starken Parade den Schuss von Samir Azizi ab. Danach ging es viel hin und her. Bis wieder ein Team jubeln konnte, dauerte es bis zur Nachspielzeit. Nach 92 Minuten zog Maximilian Kalus ab, der Ball zappelte im Netz – und einige Minuten, viele Jubelschreie und eine Pokalübergabe später schoss die Rakete gen Himmel. „Servus, Kreisklasse“, wollte der 1. FC Penzberg damit sagen.

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By |2015-06-01T11:06:46+02:00Juni 1st, 2015|1.Mannschaft, Senioren|0 Comments

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