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Historie2017-10-28T19:17:17+00:00

Januar 1941

1941–1950

Immer mehr einsetzende Einberufungen machten es dem Club fast unmöglich, die 1. Mannschaft antreten zu lassen. In den Jahren 1941-1945 konnte von einem Spielbetrieb wohl nicht mehr gesprochen werden. Lediglich die Jugendmannschaft hielt den Spielbetrieb einigermaßen aufrecht. Einen herben Verlust betrauerte der Club 1944 durch den Tod seines 1. Vorsitzenden Rudolf Knoll. Er stand nicht weniger als 11 Jahre an der Spitze des Fußball – Clubs. Am 17. Februar 1946 erfolgte wieder eine durch die Kriegswirren unterbrochene Neuwahl der Clubleitung mit dem 1. Vorsitzenden Georg Schmid. Es wurde eine 1. und 2. Mannschaft aufgebaut. Selbst die “Alten Herren” zogen wieder ihre Fußballstiefel an.
1947 wurde mit hohem Kostenaufwand eine 80m lange Stehtribüne errichtet. Außerdem erfreute eine neu angelegte, moderne Lautsprecheranlage die Besucher mit Durchsagen und Schallplattenmusik. 1948 wurde die Erstellung eines clubeigenen Heimes mit Platzwartwohnung in Angriff genommen. Die Jugendmannschaft erreichte das Endspiel um die Bayer. Jugendmeisterschaft und verlor im Grünwalder Stadion gegen Bayern München mit 0:8 Toren.
Im Jahre 1949 wurde das neue Clubheim seiner Bestimmung übergeben. Die 1. Mannschaft holte unter Trainer August Michl die Kreis-Meisterschaft. Ungemeines Interesse brachten die Aufstiegsspiele zur Bayer. Landesliga. Ein Sonderzug brachte die 1. Mannschaft mit ca. 240 Schlachtenbummlern nach München zum Spiel gegen Cham, das in der Verlängerung 0:1 verloren wurde. Auch die zweite Möglichkeit gegen VfL Ingolstadt brachte eine 2:0 Niederlage. Das Jahr 1950 brachte mit Herrn Karl Sonnleitner einen neuen 1. Vorsitzenden. Die 1. Jugendmannschaft erreichte wie im letzten Jahr den Zugspitzmeistertitel.

Kreisliga-Meister 1948/49: (Penzbergs Mannschaft nach dem 2:0 Sieg gegen Wacker München in der 4. Pokalrunde auf dem BSC-Platz) Baumgärtner Albin, Meier Wilhelm, Steinbauer Jakob, Wallertshauser Andreas, Meier Helmut, Rüth Ernst, Müller Franz, Baumgärtner Loren, Schwarz Xaver, Baumgärtner Josef, Heindl Josef.

Das Bild zeigt die Kreisliga-Meister 1948/49: (Penzbergs Mannschaft nach dem 2:0 Sieg gegen Wacker München in der 4. Pokalrunde auf dem BSC-Platz) Baumgärtner Albin, Meier Wilhelm, Steinbauer Jakob, Wallertshauser Andreas, Meier Helmut, Rüth Ernst, Müller Franz, Baumgärtner Loren, Schwarz Xaver, Baumgärtner Josef, Heindl Josef.

Januar 1931

1931-1940

Konnte man 1931 den Abstieg noch verhindern, so musste man 1932 nach fünfjähriger Zugehörigkeit zur A-Klasse wieder absteigen. Mit Jakob Becher verließ ein hervorragender Spieler den Verein. Im Jahre 1933 wurde die seit vielen Jahren geplante Umzäunung des Sportplatzes verwirklicht. Eine handvoll Mitglieder stellten 300,- DM zum Ankauf des Holzmaterials zur Verfügung.

Verschenkte man 1934 den Meistertitel gegen Garmisch, so holte die Erste mit einem glänzenden Torergebnis von 91:14 im Jahre 1935 den vierten Zugspitzmeister-Titel nach Penzberg.
Nachdem der Aufstieg missglückt war, spielte man 1936 wieder im Zugspitzkreis gegen die Mannschaften aus Landsberg, Tölz, Oberau, Garmisch, Weilheim, Schongau, Peißenberg, Herrsching und Wielenbach. 1937 errang man die 5. Gaumeisterschaft. Im Spiel gegen den FC München verursachte der Schiedsrichter durch eine sehr fragwürdige Entscheidung einen Spielabbruch, welcher die bislang einzige Platzsperre nach sich zog. Das Jahr 1938 brachte wiederum den Abstieg in die Kreisklasse, in der man 1939 die 6. Zugspitzmeisterschaft errang. Die Auswirkungen des 2. Weltkrieges ließen 1940 nur noch die Ansetzung von Rundenspielen in sehr beschränkten Umfang zu.

Das Bild zeigt (1934) die Elf, welche die 4. Kreismeisterschaft nach Penzberg brachte: Karl Xaver, Berchtold Michael, Danner Gigo, Poncar Franz, Müller Franz, Schmid Max, Hanrieder Ferdinand, Deiser Andreas, Seidl Michael, Rigotti Fritz, Scheffl Karl, Berchtold Peter, 1. Vors. Knoll Rudolf

Januar 1920

1920-1930

 

Gründungsjahr 1920:
Am 14. März 1920 wurde durch eine Handvoll junger Männer im Einverständnis mit Turnrat und Turnausschuss die bereits vor dem Kriege bestandene Fußball-Abteilung neu gegründet. Folgende Herren wurden mit der Führung der Abteilung beauftragt: Spielleiter Haarbauer Karl, Kassier Steindl Ulrich, Schriftführer Stambader Anton.

Die Jahre 1921 bis 1930:

Die neugewählte Vereinsspitze mit Jury als 1. Vorsitzenden hatte die schwierige Aufgabe, einen neuen Sportplatz beschaffen zu müssen, da die Turnwiese in keiner Weise mehr den Anforderungen entsprach. Mangels geeigneter Grundstücke entschied man sich für das Sumpfgelände an der Bichlerstrasse.

Innerhalb von 4 Monaten wurden insgesamt 5000 Arbeitsstunden geleistet und ca. 8000 Kippwägen Asche auf eine Fläche von 150 x 90 Meter aufgefüllt.
Das technische Material wurde von der Bergwerksdirektion zur Verfügung gestellt. Die Arbeit leisteten fußballbegeisterte Mitglieder des Vereins ohne jeden Anspruch auf Entschädigung, aus reiner Liebe zum Sport.

Am 30. und 31. Juli 1921 fand die offizielle Platzeröffnung statt.

Im Jahr 1922 machten erstmals Spieler wie Zelenka Albert, Becher, die Gebrüder Mayer u. Handelshauser auf sich aufmerksam.
1923 im Jahr der Inflation erkämpfte man den Würmgau-Meistertitel mit 20:2 Punkten.
Am 6. April 1924 erfolgte die Trennung als Fußball-Abteilung vom Turnverein. In diesem Jahr errang Penzberg neben der zweiten Würmgau-Meisterschaft auch noch in überzeugender Manier den Titel eines Oberbayerischen Meisters.
Während 1925 sportlich nicht positiv verlief, fand die Mannschaft 1926 zu alter Form zurück und holte die 3. Würmgau-Meisterschaft nach Penzberg.

1927 erreichte man den Aufstieg in die Münchner A-Klasse. Der Verbleib konnte 1928 und 1929 gesichert werden. 1930 musste die Mannschaft aufgrund der verschlechterten Wirtschaftslage neu aufgebaut werden.

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