FC weiter auf der Erfolgswelle

FC Penzberg ohne Glanz, aber siegreich gegen Fürstenfeldbruck

Dötsch freut sich über „verdienten Sieg“

Der FC Penzberg setzt seine Erfolgsserie in der Bezriksliga fort. Beim 2:0 (1:0) im Heimspiel gegen den SC Fürstenfeldbruck genügte am Samstag aber eine durchschnittliche Leistung.

Penzberg – Es war kein spielerisches Glanzlicht, dass der FC Penzberg da gegen den SC Fürstenfeldbruck gezeigt hatte. Immerhin: Mit dem 2:0 (1:0) ist der FCP seit sieben Spielen ohne Niederlage. Trainer Thomas Dötsch wollte seinem Team keinen Vorwurf machen: „Die Jungs sind müde, das hat man heute im Spiel gemerkt“, sagte er mit Blick auf die jüngsten englischen Woche inklusive des Pokalspiels am Mittwoch. „Es hat trotzdem zu einem verdienten Sieg gereicht, und in ein paar Wochen fragt keiner mehr wie der zustande kam“, ergänzte Dötsch.

Gegen die Gäste, die vor ein paar Tagen nach fünf Pleiten in Folge zwei Spieler suspendiert hatten, starteten die Penzberger mit ordentlich Schwung. Sean Erten (8.) vergab auch gleich eine Führungsmöglichkeit. Danach plätscherte die Partie jedoch ohne große Höhepunkte dahin. Der FCP verfügte zwar über mehr Spielanteile, zwingende Aktionen kamen aber nicht heraus. Nach ein paar erfolglosen Schussversuchen der Hausherren sorgte Tasso Fytanidis (34.) mit einer verunglückten Flanke, die auf dem Tornetz landete, wieder für etwas Gefahr. Im Anschluss scheiterte Erten (37.) mit einem Kopfball am Gästekeeper. Danach kamen auch die ansonsten weitgehend harmlosen Gäste zu einer Möglichkeit. Der Freistoß von SCF-Torjäger Mirca Dzafic aus 20 Metern strich aber über das Gehäuse. Kurz vor der Pause zappelte das Ball dann aber im Netz. Nach einer Balleroberung schalteten die Penzberger schnell um: Erten bediente Max Panholzer, dessen Flachschuss zum 1:0 einschlug (43.).

Der Treffer gab dem FCP für die zweite Hälfte Elan. Nach einem blitzsauberen Konter traf Johannes Huber jedoch nur den Außenpfosten (49.). Wenig später entschied der Unparteiische nach einem Trikotzupfer von Güngör Cakir an Erten auf Strafstoß. Huber vollendete vom Punkt sicher zum 2:0 (57.). Ein Aufbäumen der Gäste blieb danach weitgehend aus.

In der zunehmend zerfahren Partie nahm der Spielfluß merklich ab. Die Brucker kamen durch einen Kopfball von Cakir (73.) noch zu einer guten Möglichkeit. Kurz danach knickte Huber ohne gegnerische Einwirkung um und musste ausgewechselt werden. Der Spielmacher gab Entwarnung: Der Fuß „ist nicht dick geworden“.

Statistik

FC Penzberg: Volz – Wiedenhofer, Fytanidis, Huber (ab 77. Neziri), Panholzer (ab 77. Ojoye), Erten (ab 66. Weiß), Wirtl, Buchner, Krämer, Siegert, Hiry. SC Fürstenfeldbruck: Cakmakci – Cakir, Kopic, Spahic, Halfa Toga, Edebiri, Hajdarovic (ab 75. Winter), Medjessiribi, Dzafic (ab 80. Ilic), Ambrus, Tefir. Tore: 1:0 (43.) Panholzer, 2:0 (56.) Huber (Foulelfmeter). Gelbe Karten: Penzberg: Wiedenhofer, Wirtl, Erten – Fürstenfeldbruck: Amburs, Hajdarovic, Dzafic. Schiedsrichter: Dr. Georg Everwand (RW Obernfeld); Maximilian Jung, Tim Schütz. Zuschauer: 60.

 

By |2018-10-01T18:15:39+00:00Oktober 1st, 2018|1.Mannschaft, Senioren|0 Comments

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