Fc scheitert bei Zugspitz-Endturnier im Halbfinale

VON ROLAND HALMEL

Penzberg – Dreimal in Folge schaffte es der FC Penzberg zur oberbayerischen Futsal-Meisterschaft. Mit der vierten Teilnahme wurde es allerdings nichts, da der Bezirksligist bei der Zugspitzmeisterschaft in Fürstenfeldbruck völlig überraschend im Halbfinale die Segel streichen musste. Im ersten landkreisinternen Duell bei diesen Titelkämpfen gegen den TSV Peiting legte der haushohe Turnierfavorit und Titelverteidiger eine Bruchlandung hin. Die Peitinger, die fast komplett mit der zweiten Mannschaft antrat, die in der Kreisklasse spielt, zerlegten den FCP und gewannen auch in der Höhe völlig überraschend mit 5:1. „Der Peitinger Erfolg war völlig verdient“, so die Einschätzung von Kreisspielleiter Heinz Eckl.

Währenddessen schlichen die Penzberger mit hängenden Köpfen vom Platz. „Das ist bitter, wenn man im Halbfinale das schlechteste Spiel des Turniers abliefert“, zeigte sich FCP-Coach Thomas Dötsch entsprechend enttäuscht. „Aber so ist Fußball“, ergänzte Dötsch. Dabei legte seine Mannschaft in dieser entscheidenden Partie einen Start nach Maß hinlegten. Nach nur 16 Sekunden erzielte Maximilian Kalus den Führungstreffer. Die Peitinger, die verletzungsbedingt nur noch zwei Auswechselspieler zur Verfügung hatten, schafften wenig später mit einem abgefälschten Schuss jedoch den Ausgleich. Die Penzberger drängten in der Folge auf das zweite Tor, das gegen die massive Abwehr des TSV aber nicht fallen wollte. Stattdessen gelang Peitings Spielertrainer Fabian Melzer mit einem Kontertor die Führung (9.). Penzbergs Coach Dötsch reagierte und nahm eine Auszeit. Diese Maßnahme zeigte jedoch nicht die erwünschte Wirkung. Der TSV bestrafte in der Folge immer wieder das nachlässige Umschaltverhalten der Penzberger mit schnellen Gegenstößen. Die Peitinger präsentierten sich dabei auch als überaus effektiv. Sie verwerteten ihre Konter eiskalt und zogen so auf 4:1 davon. In der hektischen Schlussphase mit je einer gelb-roten Karte gegen beide Teams rannte der FCP vergeblich an. Das fünfte Tor der Peitinger in der letzten Minute besiegelte die Penzberger Blamage.

In der Gruppenphase hatten sich die Penzberger noch souverän und abgeklärt präsentiert. Gegen die Außenseiter FC Puchheim (A-Klasse) und FT Jahn Landsberg (Kreisliga) feierte der Favorit zwei souveräne 4:0-Erfolge. Im letzten Gruppenspiel gegen den Dauerrivalen FC Deisenhofen steckten die Penzberger einen frühen Rückstand gut weg. Ab der fünften Minute bestimmten sie das Geschehen. Mit drei zum Teil schön herausgespielten Treffern holten sich die Penzberger mit 3:1 den dritten Gruppensieg.

Das sollte jedoch das letzte Erfolgserlebnis bleiben, da nach dem Halbfinal-Aus auch noch das Sechs-Meter-Schießen um Platz drei gegen den Kreisligisten TSV Murnau mit 3:4 verloren ging. Das Finale gewann Deisenhofen, das die Murnauer im Halbfinale mit 2:0 besiegt hatte, gegen Peiting mit 1:0. Diese Niederlage war für die TSV-Spieler jedoch nur bedingt schmerzhaft, denn für die oberbayerische Meisterschaft am kommenden Samstag, 12. Januar, in Manching haben sich beide Zugspitz-Finalisten qualifiziert.

By |2019-01-09T18:18:32+00:00Januar 9th, 2019|1.Mannschaft, Senioren|0 Comments

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