FC mit nächstem Kantersieg

Starker Auftritt: Samir Azizi (weißes Trikot) erzielte beim klaren Heimsieg über den stark ersatzgeschwächten FC Phönix München drei Tore.  Roland Halmel

Dötsch muss weg – und verpasst neun Penzberger Tore 

FC Penzberg feiert 9:1-Schützenfest

Bis dato war der FC Phönix München in der Bezirksliga für den FC Penzberg ein unbequemer Gegner. Im Heimspiel am Samstag überrollte der FCP die Gäste aber regelrecht und siegte mit 9:1 (3:1).

Penzberg – Eigentlich schade, dass Penzbergs Trainer Thomas Dötsch die Partie nicht bis zum Ende verfolgen konnte. Er hatte einen unaufschiebbaren privaten Termin und musste nach der Anfangsphase weg. So sah er keines der neun Tore seiner Elf gegen den FC Phönix München. In der zweiten Hälfte spielte sich der FCP in einen wahren Rausch und siegte mit 9:1 (3:1).

„Die Jungs haben bis zum Schluss Gas gegeben und wollten Tore schießen“, sagte Penzbergs Co-Trainer Taka Onodera, der zusammen mit dem sportlichen Leiter Fotios Roumbus das Team coachte. In der Anfangsphase taten sich die Gastgeber auf dem Kunstrasenplatz gegen die mit einer verstärkten A-Jugend angereisten Münchner noch schwer. „Sie wollten den Ball ins Tor tragen“, sagte Stadionsprecher André Grunow zum zu verspielten Auftritt der Penzberger.

Der Führungstreffer durch Samir Azizi (25.) brach den Bann. Johannes Huber wurde im Strafraum zu Fall gebracht. Den fälligen Elfmeter versenkte Sean Erten zum 2:0 (33.). Nach einem wegen Abseits nicht gegebenen Tores von Erten (38.) machte FCP-Keeper Sandro Volz die Partie wieder spannend: Sein Befreiungsschlag traf Phönix-Stürmer Sercan Polat, der Ball trudelte Volz durch die Beine und landete zum 1:2 (40.) im Kasten. Auf Zuspiel von Azizi rückte Erten die Verhältnisse wieder zurecht. Aus spitzem Winkel versenkte der FCP-Torjäger den Ball zum 3:1 (44.). Gleich nach dem Wechsel zwang Phönix-Spieler Kristian Zirdum (46.) mit einem gefährlichen Aufsetzer Volz zu einer Parade.

Nach einer längeren Unterbrechung – Phönix-Spieler Marko Brkovic hatte sich ohne gegnerische Einwirkung schwer verletzt – entwickelte sich ein Spiel auf ein Tor, das in einem Schützenfest gipfelte. „Wir haben zur Pause ein bisschen umgestellt und dann einfachen Fußball gespielt“, sagte Onodera über den torreichen Auftritt nach der Pause. Je zweimal trafen Azizi (64., 80.) und Max Panholzer (78., 90+2.), darüber hinaus war Denny Krämer (86.) erfolgreich Erten erzielte mit dem 5:1 (71.) seinen mittlerweile zwölften Saisontreffer. Es war der höchste FCP-Sieg seit dem Bezirksliga-Aufstieg. Kurz vor Schluss sah Gäste-Spieler Daniel Ehizibue noch die gelb-rote Karte (83.). Dies hatte nur statistischen Wert.

Statistik

FC Penzberg: Volz – Wiedenhofer, Fytanidis, Azizi, Huber (ab 71. Neziri), Panholzer, Erten (ab 77. Krämer), Ojoye (ab 66. Siegert), Wirtl, Buchner, Hiry. FC Phönix München: Terzic – Kaltner, Tchanile, Ehizibue, Dede, Brkovic (ab 53. Ernstberger), Zirdum (ab 65. Steuer), Bakhouz, Lehrndorfer, Polat (ab 70. Kappelmayr), Wagner. Tore: 1:0 (25.) Azizi, 2:0 (33.) Erten (Elfmeter), 2:1 (40.) Polat, 3:1 (44.) Erten, 4:1 (64.) Azizi, 5:1 (71.) Erten, 6:1 (78.) Panholzer, 7:1 (80.) Azizi, 8:1 (86.) Krämer, 9:1 (90.+2) Panholzer. Gelbe Karten: Penzberg: Erten, Hiry – München: Kappelmayr. Gelb-rote Karte: München: Ehizibue (83). Schiedsrichter: Matthias Schepp (TSV Schwabhausen); Andreas Wunderbaldinger, Philipp Widmann. Zuschauer: 100.

By |2018-10-08T19:35:15+00:00Oktober 8th, 2018|1.Mannschaft, Senioren|0 Comments

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