AH Spielbericht : Grausames Ergebnis, aber gar kein so schlechtes Spiel

SC Fürstenfeldbruck : 1.FC Penzberg 6:0 (4:0)

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Die Negativserie der FC Oldies setzt sich ungebremst fort. Wie sagte schon weiland der Altinternationale Andreas Brehme: „Haste Scheiße am Fuß, haste Scheiße am Fuß“. Dem ist nichts hinzuzufügen! Mit knapp besetztem Kader aber durchaus hoffnungsfroh startete man in Penzberg Richtung des scheinbar übermächtigen Tabellenführers SC Fürstenfeldbruck. Im letzten Moment sprangen noch Jürgen Seifert trotz „Popo-Verhärtung“ (wen es interessiert, was das sein soll, möge sich doch bitte direkt an Jürgen oder seine Frau Eva wenden) und Tilo Vorreiter trotz Apfelernte auf den FC-Bus auf. Nach launiger Hinfahrt, bei der Spielertrainer Zoran Dekic unter Beweis stellte, dass er nicht nur ein „toller“ Fußballer, sondern auch ein „hervorragender“ Busfahrer ist, stieg man etwas blass am Techno-Markt Stadion in der Betonwüste Fürstenfeldbruck aus.

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Im dämmerigen Flutlicht (nur 2 Flutlichtmasten an der Mittellinie!) schwor man sich auf das Spiel ein und wollte mit allen Mitteln gegen die Übermacht ankämpfen und es den Vorstädtern so richtig schwer machen. Leider stand es dann nach zwei Unaufmerksamkeiten nach 4 Minuten schon 0:2 und es war klar, dass es ab jetzt ein schwerer Weg werden würde. Nach dem 0:3 nach 20 Minuten bekam man das Spiel aber wirklich in den Griff und spielt gut mit gegen den technisch sehr starken Tabellenführer. In dieser Phase auch die Szene des Spiels: Zoran nimmt an der Mittelinie den Ball auf und startet ein Solo, das Spötter seiner Cevapcici genährten Hüften ihm niemals zugetraut hätten. Mit zwei, drei Körpertäuschungen an den ersten Gegnern vorbei, zieht er Richtung Strafraum. Dann allerdings verliert er etwas die Orientierung; spielt zwar gefühlt die gesamte Mannschaft des Gegners zweimal aus, entfernt sich aber immer weiter vom Tor und auch schüchternen Zurufe der konsternierten Mitspieler (äh, Zoran, das Tor ist dort“) können den wild gewordenen Balkandribbler nicht stoppen. Erst als er mit den Kräften am Ende ist und er ca. 30 m entfernt vom Tor zusammenbricht, ist dieses Naturereignis beendet. Derart aufgeputscht durch ihren Leader kassiert die Truppe noch vor der Pause das 0:4.

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Im Ernst, es kann aber festgehalten werden, dass man auch in der zweiten Hälfte tapfer kämpfte, den Ball eigentlich laufen ließ und sich hochkarätige Chancen erarbeitete. Aber vorne geht nichts rein und hinten kassiert man noch zwei weitere Gegentreffen, so dass am Ende ein 0:6 steht, das den Spielverlauf nicht wirklich wiederspiegelte.
So war denn auch nach dem Spiel die Stimmung schnell wieder bestens und man zog in kompletter Mannschaftsstärke beim ortsansässigen Griechen ein. Spätestens nach der zweiten Ouzo-Runde war man sich einig, dass keiner mit dem Tabellenführer tauschen wollte, der nach dem Sieg zurück in seine hässliche, grauen Hochhäuser gehen muss, während wir heim ins gelobte, saftig grüne Oberland fahren dürfen.

Bericht: Michael Feder

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By |2015-10-12T22:43:01+00:00Oktober 12th, 2015|AH, Senioren|0 Comments

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