2 Minuten fehlen zur Pokalsensation – FCler verlieren unglücklich im Elfmeterschießen

Traum von Löwen oder Haching für 1. FC Penzberg im Elfmeterschießen geplatzt

TSV Karlburg macht Ausgleichstreffer in 88. Minute

Bitteres Aus für den FC Penzberg in der ersten Runde des BFV-Pokals: Erst kassierte der Bezirksligist im Heimspiel gegen den zwei Klassen höher spielenden TSV Karlburg den späten Ausgleich, dann musste er sich im anschließenden Elfmeterschießen geschlagen geben.

Penzberg – Bis zwei Minuten vor dem Ende durfte der FC Penzberg von einem Pokalduell gegen den TSV 1860 München oder die SpVgg Unterhaching in der zweiten Runde des BFV-Pokals träumen. Der 1:1-Ausgleich des TSV Karlburg leitete dann aber das Aus für den Bezirksligisten ein, der sich dem favorisierten Bayernligisten nach anschließendem Elfmeterschießen mit 4:5 geschlagen geben musste. „Aufgrund der zweiten Hälfte, als Karlburg sehr viel Druck gemacht hat, ist das Ergebnis nicht unverdient“, räumte Penzbergs Coach Thomas Dötsch ein. „Im Elfmeterschießen auszuscheiden, ist aber schon sehr bitter.“

Vor der Pause „habe ich keinen so großen Unterschied zwischen beiden Teams gesehen“, lobte Dötsch seine Elf. „Die Jungs haben sich gut verkauft“, lobte der FC-Coach. Seine Hoffnung, dass die Nordbayern die weite Fahrt in den Süden des Freistaats nur mit einer B-Mannschaft antreten würden, erfüllte sich nicht. Bis auf zwei Mann traten die Karlburger in Bestbesetzung an. Die erste Chance verzeichneten die Hausherren. Maximilian Kalus, der nach seiner defensiveren Rolle zuletzt in der Liga wieder im Sturm zu finden war, schoss aus 17 Metern drüber (8.). Im direkten Gegenzug sorgte Sebastian Fries für Gefahr. Seinen Schuss aus kurzer Distanz lenkte aber Marco Wirtl zur Ecke (9.). In der Folge ging es hin und her, wobei beide Abwehrreihen sicher standen und wenig zuließen. Was die körperliche Präsenz betraf, „merkt man den Unterschied“, so Dötsch, „da ist Karlburg wesentlich stabiler“.

Kurz nach dem Wechsel war es dann Kalus, der die Penzberger mit einen schönen Schlenzer in Führung brachte (53.). „Danach haben wir leider aufgehört, Fußball zu spielen“, ärgerte sich Dötsch. Sein Team versuchte nur noch, den knappen Vorsprung zu verteidigen. Die neue Regel, die für Spielverzögerungen konsequent gelbe Karten vorsieht, bescherte den Gastgebern eine Reihe von Verwarnungen. Die eine oder andere Konterchance ergab sich zwar auch, es gelang den Penzbergern aber nicht, diese konsequent zu Ende zu spielen. Die Karlburger drängten stattdessen auf den Ausgleich, der kurz vor Schluss dann auch fiel. Bei einem Rückpass von der Grundlinie zögerte Penzbergs Torhüter David Salcher einen Tick zu lange. Marco Schiebel nutzte diesen Moment der Unentschlossenheit bei den Hausherren zum 1:1 (88.).

Die Entscheidung musste im Elfmeterschießen fallen, und da zeigten Sandu Poplacean und Marco Hiry Nerven. Im Gegensatz zu Max Panholzer, Sepp Siegert und Christian Wiedenhofer, die allesamt trafen, verschossen sie. Bei den Karlburgern hingegen trafen alle vier Schützen. Damit war das Abenteuer „Pokal“ auf BFV-Ebene für die Penzberger beendet.

Statistik

FC Penzberg – TSV Karlburg
n. E. 4:5 (1:1, 0:0)

FC Penzberg: Salcher – Buchner, Siegert, Hiry, Wiedenhofer, Wirtl, M. Kalus, Krämer, Panholzer, Polacean, Huber (ab 87. Himmelstoß.

Tore: 1:0 (53.) M. Kalus, 1:1 (88.) Schiebel.

Elfmeterschießen: 2:1 Panholzer, 2:2 Schiebel, 3:2 Siegert, 3:3 Karle, 3:4 Wabnitz, 4:4 Wiedenhofer, 4:5 Fries. Gelbe Karten: Huber, Krämer, Buchner, Kalus, Siegert. Schiedsrichter: Yannick Eberhardt (FV Burgberg).

Zuschauer: 120.

By |2019-08-13T08:12:13+00:00August 13th, 2019|1.Mannschaft, Senioren|0 Comments

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